Virtual Reality
Episode 1 – Prolog

Die Pilotfolge einer neuen Welt

Das Projekt

„Prolog“ erzählt die Geschichte des Mädchens Lucy, die gerade begonnen hat, ein Buch zu lesen. So gefesselt von dessen Inhalt, beginnt sie, spezielle Ereignisse daraus in ihre Traumwelt einzuflechten.

In Tag- sowie in Albträumen stellt sie sich einem spannenden Abenteuer, neuen Herausforderungen und einem mysteriösen Feind, findet jedoch auch ihr noch nicht bekannte Freunde und neuen Mut, neue Hoffnung.
Unter anderem begegnet sie in ihren Träumen einem kleinen Mädchen, das sie auf zukünftiges vorbereitet, trainiert- und Lucy ein bedeutendes Schicksal prophezeit.
Denn noch ahnt sie nicht, dass mit dem vermeintlichen Sieg über den Feind in ihren Träumen und dem Beenden des Buches ihre Reise noch lange nicht zu Ende ist.

„Prolog“ ist die erste Episode der Science- Fiktion Webserie „Virtual Reality“, die mit „The Beginning“ ihren Auftakt hatte.

Die Vorbereitungen

Die Idee zu „Virtual Reality“, einer Webserie, bei der jede Folge den Umfang von etwa 10 Minuten haben soll, haben wir schon etwas über 2 Jahre. Hierbei verfolgten wir unterschiedliche Ansätze, sowohl zu Charakteren, als auch zur fiktiven Welt, in der diese Serie spielen soll.
Ebendiese Welt erweckt den Anschein, sie sei die Realität – doch die Wahrheit sieht anders aus: es ist eine virtuelle Welt, auf verschiedenen Servern, entwickelt und überwacht durch die VR-Corperation unter der Leitung des skrupellosen Jack Dominus.

Doch, ähnlich wie in dem Film Matrix, wissen all die Bewohner dieser Welt nicht, dass alles um sie herum nur aus Einsen und Nullen besteht. Damit dies auch so bleibt, werden Einheiten ausgebildet, die beispielsweise Glitches eliminieren und verhindern sollen. Doch dieser augenscheinlich perfekt- perfide Plan gerät ins Wanken, als ein Mädchen namens Lucy auf der Bildfläche erscheint. Diese Idee entwickelte sich bis März/April, wuchs jedoch zu einer massiven, aufwändigen Masterstory heran. Unter normalen Umständen hätten wir dieses aufwändige Projekt realisiert.
Doch dann, als sich Corona zu einer weltweiten Pandemie entwickelte, wussten wir auch, dass es unverantwortlich wäre, ein solch gigantisches Projekt (mit einer größeren Crew, neuen Locations und uns unbekannten Schauspielern) durchzuführen.

Die Vorbereitung der Drehtage brachte, neben den üblichen organisatorischen Herausforderungen, auch ein ganz anderes Thema mit sich: das Warten. Warten auf Lockerungen. Als diese dann langsam, aber stetig vorangingen, man sich wiedersehen konnte, begonnen wir Ende der Pfingstferien vorsichtig mit den Dreharbeiten.

Die Dreharbeiten

Insgesamt betrugen die Dreharbeiten 10 Drehtage.
Diese handelten sich jedoch um Halbdrehtage, die den Vorteil einer entspannten Crew und daher auch entspannten Atmosphäre mit sich brachten.

Erstere bestand am neunten Drehtag aus maximal 10 Mitgliedern, ansonsten hielt sich die Zahl der Anwesenden auf 5 bis 7 Mitwirkende. Es ist zudem zu erwähnen, dass wir während des Drehs versuchten, Abstands- und Hygieneregeln so gut wie nur möglich einzuhalten. Dies veränderte etwas den Workflow, doch Corona war lediglich präsent, nicht hemmend. Die Zeit während des Lockdowns nutzten wir, um im kleinen und zulässigen Personenkreis erste Screentests zu machen.
Hinzuzufügen ist, dass wir zudem- zum ersten Mal- einen so jungen Cast zu verzeichnen hatten. Miriam, Naemi und Marie standen allesamt das erste Mal vor der Kamera. Vor allem durften wir uns über Naemi freuen.

Generell zeichneten sich unsere Dreharbeiten, im Gesamtbild betrachtet, durch einigermaßen gutes Zeitmanagement, gute Wetterbedingungen, einer angenehmen Atmosphäre und einer sehr talentierten Crew (sowohl hinter – als auch vor der Kamera) aus.

Die Postproduktion

Anders als bei vorherigen Projekten wollten wir in „Prolog“ auf „Handarbeit“ setzen, also so viele VFX- Shots wie möglich auch im echten Leben und direkt vor der Kamera umsetzen. Auch eine Explosionsszene war so geplant, sollte von der Feuerwehr im professionellen Rahmen durchgeführt werden. Da diese jedoch coronabedingt nicht verfügbar war, musste dies- unfreiwillig- nun doch am Computer realisiert werden und stand so abseits von üblichen Herausforderungen, die im Schnitt mit Dialogen, visuellen Effekten und Sounddesign auftraten.

Jetzt ansehen!

Hier das Making-of anschauen:

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